Am 18. November 2025 kam die Steuerungsgruppe der Regionalen Entwicklungskooperation Weserbergland+ (REK) im Rahmen ihrer Delegationsreise zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Die Sitzung fand diesmal in Brüssel statt – ein besonderer Tagungsort, der sich aus dem Reiseprogramm ergab und zusätzliche Einblicke in europäische Zusammenhänge sowie Förderstrukturen ermöglichte.
Die halbjährlich stattfindenden Sitzungen der Steuerungsgruppe bilden das zentrale Entscheidungsgremium für Projekte der Zukunftsregion Weserbergland+ und gelten als richtungsweisend für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der Region.
Im Mittelpunkt der Sitzung standen insgesamt sechs Projektanträge aus den Themenfeldern CO₂-arme Gesellschaft & Kreislaufwirtschaft sowie Regionale Innovationsfähigkeit. Die Vorhaben wurden ausführlich vorgestellt und hinsichtlich ihres Beitrags zur nachhaltigen Transformation und zur Stärkung des regionalen Innovationsökosystems diskutiert. Mit dem positiven Votum der Steuerungsgruppe rücken mehrere Projekte einen Schritt näher an die Umsetzung und können nach der Prüfung durch die NBank im nächsten Jahr starten.
„Wir freuen uns, dass wir mehrere Projekte auf den Weg bringen können, die einen echten Mehrwert für die Region schaffen“, betonte Julia Kowitzke, Projektleiterin der Zukunftsregion Weserbergland+. „Die Diskussionen haben deutlich gemacht, wie vielfältig und dynamisch sich die Projektlandschaft in der Zukunftsregion entwickelt und wie aktiv sich Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft einbringen, um die Region langfristig resilienter, innovativer und klimafreundlicher machen.“, so Kowitzke weiter.
Die Reise ermöglichte der Steuerungsgruppe außerdem den direkten Austausch mit europäischen Institutionen zu zentralen Fragen der Regionalentwicklung. Im Fokus standen dabei die zukünftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die Rolle der Regionen in europäischen Entscheidungsprozessen sowie die Bedeutung des kommenden Mehrjährigen Finanzrahmens.
Die Zukunftsregion Weserbergland+ wird seit 2022 im Rahmen des Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen gefördert. Ziel ist es, die regionale Innovationsfähigkeit zu stärken und den Weg hin zu einer CO₂-armen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Region konsequent weiterzugehen.
